Der BRJ e.V. wurde im Juni 2002 gegründet und setzt sich für eine offensive, bedarfsgerechte und insbesondere gesetzmäßige Jugendhilfe in Berlin ein. Der Verein ist ein unabhängiger Zusammenschluss engagierter Fachkräfte der Berliner Jugendhilfe. Die Mitglieder bilden ein breites Bündnis aus qualifizierten und erfahrenen SozialpädagogInnen / SozialarbeiterInnen, JuristInnen, PsychologInnen und unterstützenden Privatpersonen. Sie wenden sich gegen rechtswidriges Verwaltungshandeln in der Jugendhilfe und verstehen sich als Lobby für junge Menschen und deren Familien mit begründetem, aber unerfülltem Jugendhilfebedarf.
Mit ehrenamtlicher Beratungshilfe für Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern und die sie betreuenden Fachkräfte tritt der BRJ e.V. für Einzelfallgerechtigkeit in der Jugendhilfe ein. Wir bieten Fortbildungen für Fachkräfte der Jugendhilfe an und leisten zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit.
Jährlich werden von den Mitgliedern des Vereins und unterstützenden Einzelpersonen etwa 1200 Stunden hochqualifizierte ehrenamtliche Arbeit erbracht.
Im Jahr 2006 erhielt der BRJ e.V. den von der Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendhilfe alle zwei Jahre verliehenen renommierten Hermine-Albers-Preis. Der BRJ erhält eine Anerkennung in der Kategorie Praxispreis der Jugendhilfe und gehört damit zu einem von insgesamt fünf ausgezeichneten Projekten bundesweit.
Im Rahmen ihres bislang größten Aufklärungsprojektes stellt die Aktion Mensch die Frage "In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" und präsentiert den BRJ e.V. als ein Beispielprojekt. Unsere Antwort: Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der Kinder und Jugendliche die Chancen nutzen können, die ihnen die Jugendhilfe gesetzlich garantiert.
Zur Projektbeschreibung: >>http://diegesellschafter.de/aktion/projektbeispiele/projekt.php?eid=4
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