Fortbildung „Hilfen für junge Volljährige durchsetzen! § 41 SGB VIII auch für geflüchtete junge Menschen?!“

Referent: ist Rechtsanwalt Benjamin Raabe.

Termin: 30. Oktober 2020 von 09.00 bis 15.00 Uhr

Zentrale Fragestellungen der Fortbildung sind: Haben über 18-jährige noch einen Anspruch auf Jugendhilfe? Können geflüchtete junge Volljährige Unterstützung durch die Jugendhilfe erhalten und unter welchen Voraussetzungen?

Anhand von Fallbeispielen widmet sich ein Themenkreis den Grundlagen des Jugendhilferechts in Bezug auf junge Volljährige (Fragen sind dabei zum Beispiel Was sind Kriterien zur Beurteilung der Persönlichkeitsentwicklung/Bedarf? Welche Rechte haben die Betroffenen im Hilfeplanverfahren? Und wenn die Jugendhilfe nicht (mehr) zuständig ist, wer leistet dann?)

Ein zweiter Themenkreis erörtert spezielle Fragestellungen zu den volljährig werdenden jungen Geflüchteten (Haben über 18-Jährige Geflüchtete Anspruch auf Jugendhilfe? Muss die stat. Hilfe beendet werden, wenn die Familie nachzieht? Aktualitäten AsylbLG und die Rolle des LAF).

Die Fortbildung findet als Online Veranstaltung via Zoom statt. Nach Bezahlung der Teilnahmegebühr erhalten Sie per Email einen Link zur Teilnahme.

Den vollständigen Flyer zur Fortbildung mit allen wichtigen Informationen finden Sie hier.

Fortbildung „Money, Money Money Geldleistungen während und nach der Jugendhilfe: wirtschaftliche Hilfen und Kostenheranziehung“

Referent: Rechtsanwalt Benjamin Raabe.

Termin: Montag, 22.März von 09:00 – 12:00 Uhr und Dienstag, 23.März von 14:00 – 17:00 Uhr

Anhand von Fallbeispielen wollen wir uns den Fragen rund ums Thema Geldleistungen während und nach der Jugendhilfe widmen. Der 2.Teil widmet sich intensiv dem Thema Kostenheranziehung junger Menschen in der Jugendhilfe. Es werden die verschiedenen Systeme zur Gewährung von Geldsozialleistungen dargestellt und Wege zur Durchsetzung aufgezeigt.

Wenn junge Menschen, die über die Jugendhilfe untergebracht sind, erstes Geld verdienen stellen sich häufig viele Fragen.
Neben den laufenden Leistungen sollen auch einmalige Leistungen besprochen werden.

  • Auf welche Nebenleistungen haben Jugendlichen einen Anspruch?
  • Können die Kosten für eine von der Zuwanderungsbehörde angeordnete Passbeschaffung als besondere Ausgabe anerkannt werden, wenn es für die Ausbildung wichtig ist (z.B. für die Erteilung der Arbeitserlaubnis) und gibt es einen Anspruch auf Kindergeld und gilt der auch für unbegleitete Geflüchtete?
  • Auf welche Geldleistungen besteht ein Anspruch, wenn Jugendliche eine Ausbildung beginnen?
  • Muss BaföG / BAB  beantragt werden, solange der Jugendliche noch in der Jugendhilfe wohnt?
  • Welche Leistungen nach dem SGB II kann ein Jugendlicher wann in Anspruch nehmen?

Gerade die Beteiligung an den Kosten der stationären Hilfe empfinden viele Jugendliche als ungerecht, da sie in der Regel nur 25 % ihres Einkommens behalten dürfen.

  • Sind Jugendliche in jedem Fall an den Kosten ihrer Unterbringung zu beteiligen?
  • Welche Möglichkeiten der Befreiung von der Kostenheranziehung gibt es?
  • Was kann ein Jugendlicher bei einem falschen Bescheid machen und kann auch nachträglich noch ein falscher Kostenbeitrag angefechtet werden?
  • Bekommen Jugendliche zu viel gezahltes Geld zurück?
  • Und was passiert, wenn die Jugendhilfe endet?
  • Wie können Finanzierungslücken verhindert werden?

Den vollständigen Flyer zur Fortbildung mit allen wichtigen Informationen finden Sie hier.

Die Fortbildung wird online an zwei aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden. Die Tage können nicht einzeln gebucht werden.
Nach Bezahlung der Teilnahmegebühr erhalten Sie per Email einen Link zur Teilnahme.

Fortbildung: „Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII, Zuständigkeiten, Rechtsansprüche und deren Durchsetzung“

Aufgrund des regen Interesses wiederholen wir die Fortbildung vom 27. und 28.05.2020. Es gibt noch einige wenige freie Plätze. Wir bitten um Anmeldung bis zum 12.06.2020.

Referent: Rechtsanwalt Benjamin Raabe

Termin: Montag, 15.06.2020 und Dienstag, 16.06.2020 jeweils von 9.00 bis 12.00 Uhr

Immer wieder gibt es Streit, wie jungen Menschen mit psychischen Schwierigkeiten geholfen werden kann. Sie werden zwischen Jugendamt, Psychiatrie und Bezirksämtern hin- und hergeschoben. Die Zuständigkeiten, aber auch die Ziele und Formen der Eingliederungshilfe sind unklar.

In dieser Veranstaltung wird der aktuell rechtliche Rahmen der Eingliederungshilfen dargestellt, z. B. Leistungsvoraussetzungen und Abgrenzungskriterien zur Zuständigkeit nach dem SGB VIII und SGB XII.

Die Hilfen werden in Abgrenzung zu Unterstützungsmöglichkeiten durch Schule und anderen Sozialleistungsträgern einsortiert, das Verfahren im Jugendamt erörtert und Grundkenntnisse in der Durchsetzung der Rechte dieser jungen Menschen vermittelt. Zudem geht es um die

Fragen: 

  • Wer kann die Zugehörigkeit zum Personenkreis des § 35a SGB VIII feststellen?
  • Was kann oder muss das Jugendamt akzeptieren?
  • Welche Vor- oder Nachteile hat die Zugehörigkeit zum § 35a SGB VIII?
  • Welche Auswirkungen hat das BTHG auf die Jugendhilfe?

Die Fortbildung findet als Online Veranstaltung via Blizz statt. Dies ist ein Format wie Skype oder Zoom, datenschutzrechtlich aber sicherer. Nach Bezahlung der Teilnahmegebühr erhalten Sie per Email einen Link zur Teilnahme.

Den vollständigen Flyer zur Fortbildung mit allen wichtigen Informationen finden Sie hier.

 

Coronakrise

Liebe Kinder! Liebe Jugendliche! Liebe Familien!

Gerade jetzt, wenn wir alle gezwungen sind über Wochen hinweg auf engstem Raum und mit großen Einschränkungen zusammen zu leben, kann es zu besonders schwierigen und konflikthaften Situationen kommen. Wartet nicht bis es zu Hause eskaliert! Viele Angebote sind auch weiterhin erreichbar und können Sie telefonisch oder online beraten und unterstützen.

Auch für Fragen zur Regelung schulischer, finanzieller oder anderer Angelegenheiten, gibt es Unterstützung.

 

Für Kinder und Jugendliche:

Nummer gegen Kummer- Telefon- und Onlineberatung

Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der Rufnummer 116 111 zu erreichen – von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr. Unter dieser Nummer  unterstützt auch das Projekt „Pausentaste“ junge Pflegende mit gezielter Beratung und Information.

Online Beratung per Chat oder Email ist auch möglich.

www.nummergegenkummer.de            www.pausentaste.de

 

Jugendnotmail

JugendNotmail bietet vertrauliche und kostenlose Online Beratung durch Fachkräfte. Hier können Kinder und Jugendliche von 10 bis 19 Jahren per Mail, im Gruppenchat oder in offenen Foren Unterstützung, Rat und Austausch finden.

www.jugendnotmail.de

 

Off Road Kids – Hilfe für junge Menschen auf der Straße

Sofahopper.de bietet jetzt Live-Chat- und Telefonberatungen (von 10 bis 20 Uhr) an. Die Mitarbeiter/Innen der Streetwork-Stationen als Online-Berater/Innen im Einsatz.

www.sofahopper.de

 

Careleaver e.V.

Die Uni Hildesheim und der Careleaver e.V. möchten auf die verschiedenen Schwierigkeiten der aktuellen Situation speziell für Care Leaver reagieren und mit ihrer Onlineplattform auch zu Zeiten von Corona Hilfe leisten. Für Care Leaver sehr dringliche Fragen in diesen Tagen sind z.B.: „Wie geht es jetzt mit meiner Ausbildung weiter?“, „Was ist mit den Prüfungen, die demnächst anstehen?“, „Wie kann ich meine finanzielle Situation regeln?“.

Onlineberatungsangebot von Careleavern für Careleaver – Careleaver e. V. und Universität Hildesheim

Ein Notfallfonds für Care Leaver befindet sich im Aufbau.

 

Für Familien:

Hinweise und Beratungsangebote für Familien auf der Seite der Senatsverwaltung

www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/familien/#familie

 

Erziehungs- und Familienberatungsstellen in Berlin

www.efb-berlin.de

 

Beratungsstellensuche der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke)

Online Beratung für Jugendliche und Eltern

https://www.bke.de/virtual/ratsuchende/beratungsstellen.html

 

Nummer gegen Kummer- Telefon- und Onlineberatung

Das Elterntelefon ist unter der Rufnummer 0800 1110550 zu erreichen  – montags – freitags von 9 – 11 Uhr und dienstags + donnerstags von 17 – 19 Uhr

www.nummergegenkummer.de

 

Für Frauen / Schwangere

BIG Hotline – Hilfe für Frauen und ihre Kinder bei häuslicher Gewalt

Die BIG Hotline unter 030-6110300 ist täglich von 8 – 23 Uhr besetzt. Auch an Wochenenden und Feiertagen erreichen Sie die Beraterinnen. Die Beratung ist auf Wunsch anonym.

www.big-hotline.de

 

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“

Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 beraten und informieren die Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ in 18 Sprachen zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen.

 

Hilfetelefon „Schwangere in Not“

Das kostenlose, barrierefreie und 24 Stunden unter der Nummer 0800 40 40 020 erreichbare Hilfetelefon „Schwangere in Not“ ist eine erste Anlaufstelle für Frauen, die über qualifizierte Beraterinnen Hilfe in den örtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen finden. Es bietet auch eine fremdsprachige Beratung an.

 

Hilfetelefon „Sexueller Missbrauch“

Unter der Nummer 0800 22 55 530 ist das Hilfetelefon „Sexueller Missbrauch“ montags, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr bundesweit, kostenfrei und anonym erreichbar.

Unter www.save-me-online.de ist das Online-Beratungsangebot für Jugendliche des Hilfetelefons erreichbar.

 

Nationales Zentrum Frühe Hilfen

Hilfe für Schwangere und Eltern mit Kindern bis 3 Jahre

https://www.elternsein.info/beratung-anonym/anonym-kostenlos/corona-zeiten-beratung-jetzt-fuer-eltern/

 

Für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe:

Forum Transfer. Innovative Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten von Corona.

Entwicklung & Transfer von Konzepten für Handlungsfelder der Kinder- und Jugendhilfe bei öffentlichen und freien Trägern

 

Diese neue Plattform enthält aktuelle Hinweise und Empfehlungen sowie fachlich systematisierte Beispiele „guter Praxis“, wie die Arbeitsfähigkeit der Kinder- und Jugendhilfe unter den Bedingungen der „Corona“ Pandemie und für die Zeit bis zu einer wiederkehrenden Routine gesichert und weiterentwickelt werden kann. Die Themen und Felder der Kinder- und Jugendhilfe, zu denen Sie hier Informationen finden, werden schrittweise ausgeweitet und kontinuierlich mit Inhalten gefüllt.

 

www.forum-transfer.de