Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Jugendsozialarbeit „DREIZEHN“ hat den Themenschwerpunkt „Alte Pfade, neue Wege, ein Ziel: Gelingende Übergänge in den Beruf“.

Die Projektmitarbeiterinnen aus dem BRJ-Projekt „Zuständig bleiben“ haben einen Beitrag zu dieser Ausgabe beigesteuert unter der Überschrift: „Die Koordinierung rechtskreisübergreifender Zusammenarbeit: Chance oder Niedergang des § 13 SGB VIII?“, veröffentlicht in der Rubrik „Kontrapunkt“ (S. 29-31).

Der im Rahmen der Fachgespräche „Jugendberufshilfe“ im BRJ entwickelte Offene Brief „Minima einer jugendhilfeorientierten Ausgestaltung von Jugendberufsagenturen“ stellte für diesen Beitrag eine ganz wesentliche Grundlage dar.

Die Ausgabe der DREIZEHN finden Sie/findet Ihr Fachzeitschrift DREIZEHN oder online unter dem Link: http://rmhserver2.netestate.de/koop_jsa/dreizehn_16

Ein aktueller Fachbeitrag von Nicole Rosenbauer und Ulli Schiller beschäftigt sich mit dem Thema Jugendberufshilfe nach § 13 SGB VIII – Jugendhilfe zwischen Schnittstellenproblemen, Verdrängung und sozialpädagogischem Profil“.

Der Beitrag gibt einen Einblick in die Angebote und die Praxis des § 13 SGB VIII und greift insbesondere den bedeutenden Unterschied zwischen Angeboten mit einem sozialpädagogischen Profil nach dem SGB VIII – mit ihrer Ausrichtung an den jeweiligen Fähigkeiten und dem Entwicklungsstand des jungen Menschen – und den deutlich anders ausgerichteten Maßnahmen des SGB II und III auf.

Wir hoffen, dass die anstehende Reform des SGB VIII die Tendenz einer seit mehreren Jahren zu beobachteten Praxis „mit 18 raus aus der Jugendhilfe – ab ins JobCenter“ nicht weiter befördern und manifestieren wird. Mit Blick auf die Potentiale der Jugendberufshilfe werden wir diesen Reformprozess im BRJ sehr kritisch begleiten.

Den Beitrag können Sie hier lesen und herunterladen: Rosenbauer_Schiller_jsaaktuell14616

 

 

Nicole Rosenbauer und Ulli Schiller geben in ihrem Artikel „Jugendhilfe für junge Volljährige“ einen Einblick in die rechtlichen Grundlagen des § 41 SGB VIII, in die Praxis der Hilfegewährung sowie Schwierigkeiten der Durchsetzung. Aus Sicht der Autorinnen können Hilfen für junge Volljährige einen zentralen Beitrag dazu leisten, dass jungen Menschen der so wichtige Übergang in das Erwachsen-Werden gelingt und sie nicht an den sich stellenden Anforderungen scheitern. Ihnen wäre zu wünschen, dass sich die Jugendhilfe für diese Altersgruppe sehr viel offensiver für zuständig erklärt und sie ihre Potentiale und rechtlich gegebenen Möglichkeiten in größerem Maße ausschöpft.

Der Beitrag ist in der Reihe „jugendsozialarbeit aktuell“ erschienen (Nr. 143/April 2016) unter dem Titel „Jugendhilfe für junge Volljährige – Einblicke in die Praxis des § 41 SGB VIII im Dreieck von Bedarf, Hilfegewährung und Schwierigkeiten der Durchsetzung“. Den Beitrag können Sie hier lesen und herunterladen: Junge Volljährige 41 SGB VIII_jsaaktuell14316